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Oscar Romero – eine moderne Passion

Hier die Rezension aus dem SK vom 8.3.2016

http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/friedrichshafen/8222-Wenn-sie-mich-toeten-werde-ich-im-Volke-wieder-auferstehen-8220;art372474,8572700

Plakat OSCAR ROMERO_St Columban_RZ_zurFreigabe

Oscar Arnulfo Romero wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. 1977 wurde er Erzbischof von El Salvador, das zu dieser Zeit autoritär regiert wurde. Romero galt als konservativer Kirchenmann. Er entwickelte sich jedoch unter dem Eindruck der Ungerechtigkeit und Brutalität des herrschenden Regimes  sehr bald zum Anwalt für die Armen und Ausgebeuteten.

Sein Einsatz für die Entrechteten kostete ihn schließlich das Leben: Am 24. März 1980 wurde Oscar A. Romero am Altar erschossen.

In den Herzen der Menschen seines Landes ist er immer noch lebendig und wird – nicht nur dort – längst wie ein Heiliger verehrt. Seine Botschaft ist heute so aktuell wie damals „Mich könnt ihr töten – aber nicht die Stimme der Gerechtigkeit“ –

Papst Franziskus hat Oscar A. Romero am 24.Mai 2015 selig gesprochen.

Die beiden Kantoren Marita Hasenmüller und Georg Hasenmüller aus Friedrichshafen komponierten das Musical „Oscar Romero – eine moderne Passion“ in 16 musikalischen Bildern. Der Text stammt vom Theologen Rainer Steib. Premiere feierte das Stück 1992 beim Katholikentag in Karlsruhe. Seither gab es zahlreiche weitere Aufführungen.

Ausführende sind:
Sängerinnen und Sänger des Jungen Chores St. Columban, Friedrichshafen zusammen mit Schauspielern.

Musiker:
Kuno Bucher, Saxophon/Querflöte
Egon Bucher, Bass
Harald Fuchsloch, Schlagzeug,
Marita Hasenmüller, Klavier & Leitung.


Eintritt frei – Kollekte
Der Überschuss der Kollekte ist für die Orgelsanierung bestimmt.

 

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Chorfahrt des Jungen Chores nach Erfurt

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Erfurt?…hier ein Bild von unserem Abstecher nach Weimar 🙂

In der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt und ihrer Umgebung verbrachte der Junge Chor der Gemeinde St. Columban Friedrichshafen vier erfreulich sonnige Novembertage.
Auf dem Weg dorthin erfrischte sich der Chor mit einem Zwischenhalt bei der Bionade GmbH in Ortsheim/Rhön und erfuhr dabei das Geheimnis der Herstellung.
Darauf folgte ein Kennenlernen der Stadt Erfurt und ihrer Söhne. Auf den Spuren von Schiller und Goethe führte der Weg auch nach Weimar, wo bekanntlich auch andere Künstler wie Bach und Liszt wirkten. Neben der Stadtführung blieb etwas Zeit zur freien Verfügung, um sich ein eigenes Bild der netten mittelalterlichen Stadt zu machen und sich von den unzähligen Brücken, kleinen Gassen und eng aneinandergereihten Handwerksläden beeindrucken zu lassen. Nicht fehlen durften auf dieser Reise die Kirchenbesichtigungen, bei denen der Raum auch gleich auf das Klangerlebnis geprüft wurde, wie auch eine Orgelführung in der Predigerkirche, die mit einem eindrucksvollen Orgelkonzert endete.
Am Samstag Abend genoss der Chor während einer Vesper die Akustik der Michaeliskirche und ließ den Abend im Anschluss gemeinsam gemütlich ausklingen.
Zum Abschluss der Reise trug der Junge Chor unter der Leitung von Marita Hasenmüller zur Gestaltung der Messe am Sonntag Morgen im Dom zu Erfurt bei. Zu hören gab es ein abwechslungsreiches Programm mit Werken von verschiedensten Komponisten der kirchlichen Chorliteratur, von Claudio Monteverdi über Anton Bruckner und Felix Mendelssohn-Bartholdy bis Morten Lauridsen und Paul Mealor. So war für jeden Geschmack etwas dabei.
Insgesamt war diese Chorfahrt erfüllt von vielen kulturellen Eindrücken, geselligem Miteinander und jeder Menge schönem Chorgesang.

Livia Kirner

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Erfolgreiche „Mass of Joy“ zum 15. Jugendchor-Jubiläum

Ein rundum gelungenes Konzert in der ausverkauften Columban Kirche liegt hinter uns.

Rezension in der SZ vom 8. April