Willkommen!

Der Junge Chor St.Columban besteht aus ca. 70 Sängerinnen und Sängern. Mit zwei Drittel Frauenstimmen und einem Drittel Männerstimmen ist unser Chor ausgewogen besetzt.  Unser Chorrepertoire reicht von lateinamerikanischen Rhythmen über Swing bis hin zu anspruchsvollen Jazzharmonien. Traditionelle Choräle aber auch Neues Geistliches Lied werden gleichermaßen gepflegt. Auch Spaß und Erholung kommen nicht zu kurz!

Wir proben während der Schulzeit immer Donnerstags von 20.00 Uhr bis 21.45 Uhr im Gemeindehaus ARCHE, Paulinenstr. 100 in Friedrichshafen.
Neue Mitglieder sind willkommen. Erwartet wird die regelmäßige Probenteilnahme sowie die Mitwirkung auch zu kirchlichen Anlässen in unserer Gemeinde.

Mehr Informationen über unseren Chor findest Du hier.
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Probewochenende des Jungen Chors St. Columban

Im verschneiten Rot an der Rot versammelte sich der Junge Chor St. Columban von Freitag, den 13.01. bis Sonntag, den 15.01.17 und bereitete sich unter der Leitung von Marita Hasenmüller mit intensiven Proben auf die Aufführungen des Jahres 2017 vor. Neben der Messe Missa antiqua von Wolfram Menschick, die gemeinsam mit dem Chorprojekt am Ostersonntag gesungen wird, findet in diesem Sommer noch ein besonderes Konzert statt. Der Kolumbanchor aus Rorschach in der Schweiz feiert 2017 sein 250jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass treffen sich die beiden Chöre zu einem Jubiläumskonzert am 25.Juni in Rorschach. Aufgeführt wird Dominus regnavit von Johann Michael Haydn, das Ave verum von Wolfgang Amadeus Mozart, das Magnificat und  Missa brevis in g von Nikolaus Betscher. Betscher leitete von 1798 bis 1803 als Abt das Kloster Rot an der Rot, in dem der Junge Chor zu Gast war und komponierte im Kloster diese Stücke, was den Sängerinnen und Sängern während der Proben ein wenig das Gefühl gab, Musik nach Hause gebracht zu haben. Das Konzert wird am 26.November 2017 in der St. Columban Kirche in Friedrichshafen wiederholt.

Oscar Romero – eine moderne Passion

Hier die Rezension aus dem SK vom 8.3.2016

http://www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/friedrichshafen/8222-Wenn-sie-mich-toeten-werde-ich-im-Volke-wieder-auferstehen-8220;art372474,8572700

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Oscar Arnulfo Romero wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf. 1977 wurde er Erzbischof von El Salvador, das zu dieser Zeit autoritär regiert wurde. Romero galt als konservativer Kirchenmann. Er entwickelte sich jedoch unter dem Eindruck der Ungerechtigkeit und Brutalität des herrschenden Regimes  sehr bald zum Anwalt für die Armen und Ausgebeuteten.

Sein Einsatz für die Entrechteten kostete ihn schließlich das Leben: Am 24. März 1980 wurde Oscar A. Romero am Altar erschossen.

In den Herzen der Menschen seines Landes ist er immer noch lebendig und wird – nicht nur dort – längst wie ein Heiliger verehrt. Seine Botschaft ist heute so aktuell wie damals „Mich könnt ihr töten – aber nicht die Stimme der Gerechtigkeit“ –

Papst Franziskus hat Oscar A. Romero am 24.Mai 2015 selig gesprochen.

Die beiden Kantoren Marita Hasenmüller und Georg Hasenmüller aus Friedrichshafen komponierten das Musical „Oscar Romero – eine moderne Passion“ in 16 musikalischen Bildern. Der Text stammt vom Theologen Rainer Steib. Premiere feierte das Stück 1992 beim Katholikentag in Karlsruhe. Seither gab es zahlreiche weitere Aufführungen.

Ausführende sind:
Sängerinnen und Sänger des Jungen Chores St. Columban, Friedrichshafen zusammen mit Schauspielern.

Musiker:
Kuno Bucher, Saxophon/Querflöte
Egon Bucher, Bass
Harald Fuchsloch, Schlagzeug,
Marita Hasenmüller, Klavier & Leitung.


Eintritt frei – Kollekte
Der Überschuss der Kollekte ist für die Orgelsanierung bestimmt.

 

Chorfahrt des Jungen Chores nach Erfurt

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Erfurt?…hier ein Bild von unserem Abstecher nach Weimar 🙂

In der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt und ihrer Umgebung verbrachte der Junge Chor der Gemeinde St. Columban Friedrichshafen vier erfreulich sonnige Novembertage.
Auf dem Weg dorthin erfrischte sich der Chor mit einem Zwischenhalt bei der Bionade GmbH in Ortsheim/Rhön und erfuhr dabei das Geheimnis der Herstellung.
Darauf folgte ein Kennenlernen der Stadt Erfurt und ihrer Söhne. Auf den Spuren von Schiller und Goethe führte der Weg auch nach Weimar, wo bekanntlich auch andere Künstler wie Bach und Liszt wirkten. Neben der Stadtführung blieb etwas Zeit zur freien Verfügung, um sich ein eigenes Bild der netten mittelalterlichen Stadt zu machen und sich von den unzähligen Brücken, kleinen Gassen und eng aneinandergereihten Handwerksläden beeindrucken zu lassen. Nicht fehlen durften auf dieser Reise die Kirchenbesichtigungen, bei denen der Raum auch gleich auf das Klangerlebnis geprüft wurde, wie auch eine Orgelführung in der Predigerkirche, die mit einem eindrucksvollen Orgelkonzert endete.
Am Samstag Abend genoss der Chor während einer Vesper die Akustik der Michaeliskirche und ließ den Abend im Anschluss gemeinsam gemütlich ausklingen.
Zum Abschluss der Reise trug der Junge Chor unter der Leitung von Marita Hasenmüller zur Gestaltung der Messe am Sonntag Morgen im Dom zu Erfurt bei. Zu hören gab es ein abwechslungsreiches Programm mit Werken von verschiedensten Komponisten der kirchlichen Chorliteratur, von Claudio Monteverdi über Anton Bruckner und Felix Mendelssohn-Bartholdy bis Morten Lauridsen und Paul Mealor. So war für jeden Geschmack etwas dabei.
Insgesamt war diese Chorfahrt erfüllt von vielen kulturellen Eindrücken, geselligem Miteinander und jeder Menge schönem Chorgesang.

Livia Kirner

Gewaltig der Anblick, gewaltig das Gehörte (SZ 13.10.2014)

(Anmerkung: Das Konzert wird wiederholt am Sonntag, den 26. Oktober um 18 Uhr in der Kirche zur heiligsten Dreifaltigkeit, Ravensburg (West). Karten an der Abendkasse.)

Riesiger Chor und großes Orchester begeistern in St. Columban mit Kindermesse und Magnificat

Gewaltig der Anblick, gewaltig das GehörteGewaltig der Anblick, gewaltig das Gehörte. Foto: Helmut Voith

Dynamisch leitet Marita Hasenmüller die Chöre von St. Columban, als Solisten begeistern Anja Zirkel und Tobias Rädle.Dynamisch leitet Marita Hasenmüller die Chöre von St. Columban, als Solisten begeistern Anja Zirkel und Tobias Rädle. Foto: Helmut Voith

Gewaltig der Anblick, gewaltig das GehörteGewaltig der Anblick, gewaltig das Gehörte . Foto: Helmut Voith

Tief beeindruckt hat am Samstagabend das Kirchenkonzert in der gut besetzten St. Columbankirche. Kantorin Marita Hasenmüller führte mit ihren Chören die „Mass of Children“ und das „Magnificat“ von John Rutter auf.Es war schon ein gewaltiger Anblick und mehr noch ein gewaltiger Höreindruck, den rund 130-köpfigen Chor samt großem Orchester und Orgel zu erleben. Generationenübergreifend und ganze Familien einbindend sangen der Junge Chor, der Jugendchor und der Jugendvorchor St. Columban gemeinsam die 2003 uraufgeführte große „Mass of Children“, in der die Kinder eine ganz zentrale Rolle spielen. Sie singen den Auftakt, sie sind auch sonst mitten im Geschehen, alternieren mit den Erwachsenen oder bringen ihre hellen Stimmen mit ein.Wunderschön ist diese Musik, die klassische Satztechniken und populäre Harmonik verbindet. In ihren glühenden Farben lässt sie ebenso an südamerikanische Tänze wie an Musicals denken und ist dann wieder von stiller Innigkeit. In die lateinische Missa brevis hat Rutter noch Gebete, Morgen- und Abendloblieder eingefügt, unter anderem William Blakes bewegendes Gedicht „The lamb“, das der Kinder- und Jugendchor auf Englisch singt.John Rutter, der zu den bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten für Chor- und Kirchenmusik zählt, versteht es meisterhaft, alle Beteiligten ins Gesamte einzubeziehen, und Marita Hasenmüller ist es gelungen, sie zu einem großen harmonischen Chor zusammenzuschweißen. Immer neue Gruppen stimmen unter ihrer dynamischen Leitung das Kyrie an, in immer neuen Farben blüht das Gloria auf bis hin zum feurigen Fortissimo. Ein bezauberndes Instrumentenvorspiel leitet das Sanctus ein, die Kinder vereinen sich mit den Frauenstimmen zum Hosanna, Kinder, Erwachsene und Solisten singen das Benedictus, vereinen sich mit dem Gesamtchor. Leise verklingt das „Dona nobis pacem“, aus vollen Herzen ertönt zuletzt das große Amen. Bestens fügen sich die Sopranistin Anja Zirkel und Bariton Tobias Rädle in das Gesamtwerk ein, während das Orchester die Musik zum Blühen und Leuchten bringt.Mit Rutters „Magnificat“ folgt ein weiterer Höhepunkt: noch einmal ergreifende geistliche Chormusik mit modernen Rhythmen, mit farbiger Orchesterbegleitung, die den Bogen spannt vom Gregorianischen Choral über die Fuge bis Rumba und Ragtime. Fröhliche Festlichkeit steht neben innigen, lyrischen Passagen, pastorale Kammermusik neben mitreißend effektvollen Akzenten. In mächtigen Crescendi treibt Marita Hasenmüller den Chor – jetzt ohne Kinder – in immer neuen Ansätzen immer höher, in ganz zurückgenommenen, innigen Passagen bringt sie dessen Klangkultur zur Entfaltung. Wie Engelsgesang strömt im Mittelteil Anja Zirkels geschmeidiger Sopran in den Raum, ehe das Werk mit einem leidenschaftlichen Amen endet. Wie schön ist der stille Ausklang des Konzerts mit der Wiederholung von Blakes „The lamb“.Helmut und Christel Voith 

Südkurier vom 13.10.2014Kritik Südkurier 13.10.2014